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Kopfschmerzen - Was nun?

Kopfschmerzen sind eine Form der am häufigsten auftretenden Schmerzen bei Menschen. Fast jeder kennt sie, manche haben täglich Kopfschmerzen: Die Schläfen hämmern, im Kopf arbeitet ein Presslufthammer, Licht und Geräusche peinigen unerträglich, man kann nicht mehr denken, man möchte sich in einem dunklen Zimmer unter einer Decke verkriechen - aber auch das würde nichts helfen.

Jedoch ist nicht bei jedem Kopfschmerz der Gang zum Arzt notwendig. Wenn keine ernsthafte Erkrankung vorliegt, kann man sich in vielen Fällen selbst helfen:

Rezeptfreie Medikamente

Sie werden am häufigsten gegen Kopfschmerzen eingenommen. In der Apotheke gibt es eine Vielzahl von Medikamenten, lassen Sie sich am Besten beraten! Diese Form der Selbstbehandlung wird von den Experten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) befürwortet, sofern man das richtige Medikament wählt und die Regeln bei der Anwendung beachtet. Also: Packungsbeilage lesen oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Bewährte Hausmittel

Dazu zählen zum Beispiel die Behandlung mit Ätherischen Ölen (u.a. aus Baldrianwurzel oder Pfefferminze) mit denen man die Schläfen und die Stirn einreibt. Einige Kopfschmerzpatienten nehmen auch bei Kopfschmerzen einen starken Kaffee mit einem Schuss Zitrone ein. Dadurch kann die körpereigene Schmerzminderung unterstützt werden. Wer keinen empfindlichen Magen hat, kann davon also profitieren. Auch das altbewährte Vollbad oder schon ein Fussbad können zur Minderung der Kopfschmerzen führen. Gezielte Reize lösen Verspannungen, wirken regulierend auf die Muskulatur und die Blutgefäße des Kopfes. Kalt-warme Fußbäder sind also gleichzeitig entspannend und anregend.

Akkupressur

Unter Akkupressur versteht man eine Art Druckmassage. Mit Hilfe der Akkupunkturpunkte kann man einen gestörten Energiefluss positiv beeinflussen. Der bekannteste Akkupressurpunkt ist der "Beruhigungspunkt" - Hsi-san - liegt zum Beispiel links und rechts der Schläfe, jeweils etwa einen Fingerbreit vom Ende der Augenbraue entfernt.

Entspannungsmethoden

Ein nicht unwichtiger Faktor für Kopfschmerzen ist Stress: Seelische und geistige Anspannungen, die sich im Körper durch Muskelverspannungen ausdrücken, können mit Hilfe von Entspannungsverfahren erspürt und gezielt gelockert werden: Yoga, Autogenes Training und Biofeedback, ebenso wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.

Ausdauertraining

Joggen, Walking, Radfahren, Schwimmen - und am Besten an der frischen Luft! Dies wirkt sich belebend auf den Kreislauf aus und beugt Kopfschmerzen und anderen Krankheiten vor. Wichtig ist, dass mindestens dreimal in der Woche für etwa 30 Minuten trainiert wird. Damit ein Trainingseffekt eintritt, sollte man den Körper nicht zuviel und nicht zu wenig belasten.